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Landmusik Denkwerkstatt: Aus passiv wird aktiv!

Chorprobe

Durch innovative Veranstaltungsformate im ländlichen Raum kulturelle Teilhabe fördern

In der Denkwerkstatt »Aus passiv wird aktiv« kommen Wissenschaftler*innen, Veranstalter*innen, Künstler*innen und Kulturpolitiker*innen zusammen, um gemeinsam Strategien zu entwickeln, mit denen die kulturelle Teilhabe im ländlichen Raum im Kontext von Veranstaltungen gestärkt werden kann. In wechselnden interdisziplinären Teams soll das Potenzial von Kultur-/Musikveranstaltungen im ländlichen Raum für die Stärkung der kulturellen Teilhabe erkundet werden.

Ziel der Denkwerkstatt ist es, so in Teamarbeit innovative, praxisnahe Strategien zur Förderung der kulturellen Teilhabe zu erarbeiten und schriftlich zu fixieren (mit How-to, möglichen Fallen, Synergieeffekten, Erweiterungsmöglichkeiten, Beispielen, Literatur, Fördermöglichkeiten). Die Strategiepapiere werden veröffentlicht und als non-lineares Lern- und Inspirationsdokument langfristig verfügbar gemacht.

Im Vordergrund steht die Verknüpfung der strukturellen Verbesserung kultureller Teilhabe im ländlichen Raum mit den (vielfältigen) Zielen von Veranstalter*innen, um so eine Win-win-Situation zu schaffen. Inhaltlich sind dabei keine Grenzen gesetzt – die Strategien können von niedrigschwelligen Konzepten wie »Patenschaften« bis hin zu umfangreichen Beteiligungskonzepten reichen. Die Denkwerkstatt soll dabei inhaltlich wie konzeptionell an bereits bestehende Projekte andocken und durch die Zusammenstellung der Teilnehmenden interdisziplinären Charakter haben. Neben zwölf Impulsgeber*innen aus unterschiedlichsten Disziplinen (u.a. Johannes Mnich, Intendant der Tauberphilharmonie; Marcela  Herrera Oleas, Leiterin „Impuls“ im bmco, Katherine Heid, bkj – Politik und Gesellschaft) ist die Denkwerkstatt offen für interessierte Veranstalter*innen, Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Kulturpolitiker*innen.

Im Anschluss an die Denkwerkstatt werden die erarbeiteten Strategien in Online-Impulsworkshops interessierten Veranstalter*innen vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

»Landmusik« ist ein temporäres Förderprogramm, das der Deutsche Musikrat mit Fördermitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) durchführt. Ziel ist die Stärkung des Musiklebens im ländlichen Raum, um so einen Beitrag zur qualitativen Annäherung von urbanen und ländlichen Räumen zu leisten.

Das Programm der Fortbildungen im Rahmen von Landmusik wurde konzipiert durch einen Zusammenschluss von 4 Landesakademien (Hessen, Thüringen und Sachsen-Anhalt) unter dem Dach der Bundesverbands der Landes – und Bundesakademien. Weitere Veranstaltungen im Rahmen dieses Fortbildungsprogrammes finden in allen 4 Landesakademie und online statt.

Sonntag, 13.2.2022
15.00 UhrBegrüßung und »Pitch« der Impulse der Referent*innen (jeweils 10 min)
18.00 UhrAbendessen
19.00 UhrDiskussion und Zusammenführung der Pitches in max. 8 Strategien und Erstellung von Teams für die Themen (jede/r Teilnehmer*in ist in 3 Teams, manche Themen bekommen 2 oder mehr »Owner«)
Montag, 14.2.2022
9.00 UhrTeamsitzungen 1 – 4
12.15 UhrMittagspause
15.00 UhrTeamsitzungen 5 – 8
18.00 UhrAbendessen
19.00 UhrAuswertung Arbeitstag und Planung Abschlusstag
Dienstag, 15.2.2022
9.00 UhrTeamsitzungen (nach Bedarf)
11.00 UhrAbschlussrunde; Klärung der Online-Präsentationstermine
12.30 Uhrgemeinsames Mittagessen/Abreise

→ KURS BUCHEN

Bild: Chorprobe (c) Andreas Kunow

Kursinformationen

Zielgruppe:
Kulturveranstalter*innen und -schaffende jeglicher Art im ländlichen Raum und deren Netzwerke, Akteure aus den Bereichen Kulturpolitik, Veranstaltung und Forschung

Kursgebühr:
• 90 € inkl. Übernachtung im DZ/VP
• 60 € für Schüler*innen und Studierende bis 27 Jahre inkl. Übernachtung im DZ/VP
• 30 € Einzelzimmerzuschlag (auf Anfrage)

Kursdaten

Kursnummer: 220213c
Kurs-Typ:
Musikakademie Rheinsberg
So 13.02.2022 15:00 bis Di 15.02.2022 13:00

Anmeldeschluss

20.01.2022
Thema:

Dozierende