20.11. – 22.11.2026
Choreografie und choreografische Prozesse können Teilnehmenden einen neuen Zugang zum Körper vermitteln und eine ästhetische Perspektive auf die Verhandlung von unterschiedlichen Themen eröffnen.
Judith Niggehoff initiiert und begleitet als Theater- und Tanzpädagogin, Choreografin und Regisseurin künstlerische Prozesse als Ausdrucks- und Bildungsform für junge Menschen.
In dieser Fortbildung werden choreografische Prozesse geöffnet und damit zugänglich gemacht. Gemeinsam wird erforscht, wie von der Themenfindung zur Übersetzung in den Körper eine Choreografie entsteht. Wie gestaltet sich der Weg und welche pädagogischen Möglichkeiten können in der Praxis genutzt werden? Im stetigen Austausch über bereits gesammelte Erfahrungen werden weitere Impulse gegeben, so dass sich der Raum für Kreativität öffnet. Ziel ist es, einen eigenen Zugang zu choreografischen Prozessen zu finden und sich darin in einem möglichst sicheren Raum auszuprobieren.
Arbeitsweisen zur Entwicklung einer Choreografie mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
Partizipation in choreografischen Prozessen:
- Berücksichtigung unterschiedlicher Lernzugänge und barrierearmer Zugänge
- Improvisationsmöglichkeiten
- tanzpädagogische und choreografische Arbeit mit Jugendlichen/Gruppen
- Ideenentwicklung und Übersetzung in körperlichen Ausdruck
- Umgang mit Herausforderungen im Prozess
Inspiration für die choreografische und szenische Arbeit:
- Neue Bewegungen entdecken
- Arbeit mit Ebenen, Tempi, Raum, Dynamik und Bewegungsqualitäten
- Bedeutung und Auswahl von Musik für eine Choreografie
- Zusammensetzung von Bewegung und Musik
Praktische Übungen:
- spezifische Übungen für die Arbeit mit dem Körper
- Improvisation über Bilder und Bewegungsqualität
- Bewegungscodes für Gruppen gestalten
- Ideen erforschen, Texte verfassen und in Bewegung übersetzen
- Choreografien entwickeln
- Ebenen von Text und Choreografie miteinander verbinden
Persönliche Weiterentwicklung:
- Reflektion der eigenen pädagogischen Haltung und deren Wirkung
- Eigene künstlerische Prozesse anstoßen und weiterentwickeln
- Körperliche Zugänge trainieren
- Fehlertoleranz und Experimentierfreude stärken
- Bühnenpräsenz
- Austausch mit Kolleg*innen
Bild: Produktion Trauerfall © Viktoria Gurina
