Button to close the main navigation menu

Aktuelles

Gespräche am Rheinsberger Musenhof

Vier Rheinsberger Kulturakteure laden gemeinsam Wissenschaftler*innen, Liebhaber- und Kenner*innen preußischer Geschichte und Kultur ebenso wie historisch, literarisch oder überhaupt kulturell Interessierte zum interdisziplinären Gedankenaustausch:

Beginnend mit Friedrichs Musenhof gingen von Rheinsberg seit dem 18. Jahrhundert bis heute Impulse aus, die weithin rezipiert wurden. Diese Momente möchte das Symposium aus den vielfältigen Blickwinkeln von Historikern, Kunsthistorikern, Garten- und Baudenkmalpflegern, Germanisten und Musikwissenschaftlern beleuchten und Fragen an einen marginalen, aber nicht unbedeutenden Ort preußischer Geschichte stellen.

Eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem Kunst- und Kulturverein Rheinsberg e.V., dem Kurt Tucholsky Literaturmuseum, der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und der Musikakademie Rheinsberg.

Anmeldeschluss: 22.04.2022

Weitere Infos und das Programm finden Sie hier.

Open Stage Night

Wir suchen euch!

Bühne frei für junge Bands und Performer*innen!
Bei den Rheinsberger Musiktagen zu Pfingsten öffnen wir die Bühne des Schlosstheaters für junge Bands, Theatergruppen, Rapper*innen, Musiker*innen und Performer*innen im Alter von 12 bis 21 Jahren. Zeigt euch und tretet auf bei der Open Stage im Schlosstheater Rheinsberg!

Sechs Gruppen können auftreten, jede hat 30 min Auftrittszeit.
Die Generalprobe findet am 3.6. von 14.00 – 18.00 Uhr statt – begleitet werdet ihr dabei von einem professionellen Coach, der noch letzte Tipps für den Auftritt gibt.

Für die Teilnahme bewerbt euch mit einem Programmvorschlag, einer kurzen Selbstdarstellung eurer Band/Gruppe/Mitwirkenden als PDF sowie einem kurzen Demo-Video (gerne selbst mitgeschnitten auf dem Smartphone), das ihr auf einer Videoplattform hochladet und uns den Link zusendet. Jede mitwirkende Gruppe bekommt eine Aufwandsentschädigung von 200 € für ihren Auftritt.

Die Open Stage bildet den Auftakt der Rheinsberger Musiktage zu Pfingsten 2022, Anmeldeschluss ist am 10. Mai.

Infos und Anmeldung unter www.musikakademie-rheinsberg.de/mitmachen

Wir verurteilen den Krieg gegen die Ukraine auf das Schärfste. Der vom russischen Präsidenten entfesselte Krieg verstößt gegen das Völkerrecht, tötet Unschuldige und verbreitet unendliches Leid. Wir sehen ein Land, das um sein Überleben kämpft und sind in großer Sorge um die Menschen vor Ort. Dieser Krieg ist ein Tabu- und Kulturbruch. Zu seinen Opfern gehört auch die Kultur in der Ukraine und damit das gemeinsame europäische Kulturerbe. Bedroht sind die Freiheit der Kunst und Kultur.

Wir zeigen uns solidarisch mit dem ukrainischen Volk, das so eindrücklich für diese Werte kämpft. Wir stehen an der Seite der Kulturschaffenden und Kultureinrichtungen in der Ukraine. Die Kulturschaffenden sind durch den Krieg in ihrer häufig unsicheren Lebenssituation besonders bedroht. Wir setzen daher die Zusammenarbeit mit den ukrainischen Kolleginnen und Kollegen in der Ukraine fort und leisten konkrete Hilfe, wo immer es möglich ist. Dazu gehört auch der Schutz des kulturellen Erbes in der Ukraine.

Wir unterstützen Hilfsangebote für vom Krieg Betroffene, insbesondere ukrainische Künstler*innen, und sammeln dafür in der Belegschaft wie bei Veranstaltungen Spenden.

Wir unterstützen russische Gegnerinnen und Gegner des Ukrainekrieges. Wir sind der Überzeugung: Dieser Krieg ist nicht der Krieg des russischen Volkes, er ist der Krieg des russischen Machthabers. Beziehungen zu öffentlichen Kultureinrichtungen in Russland und Belarus überprüfen wir daher kritisch. Wir wissen aber auch um den Mut vieler Menschen und Kulturschaffenden in Russland, die sich gegen diesen Krieg stellen und damit zum Ziel der Aggression der russischen Staatsführung werden. Russische Sprache, Musik und Kunst sind integraler Bestandteil unseres kulturellen und humanistischen Erbes in Europa – und sie gehören weiterhin auf unsere Bühnen, an unsere Wände und in unsere Bücherregale. Wir werden den Kontakt gegenüber den kritischen Künstlerinnen und Künstlern weiter aufrechterhalten, soweit dies ohne ihre Gefährdung möglich ist. Gerade jetzt braucht es den kulturbasierten zivilgesellschaftlichen Austausch.

 

Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin hat für die Kriegsbetroffenen aus der Ukraine ein Spendenkonto eingerichtet:

IBAN: DE59 1605 0202 1730 0054 50

BIC: WELADED1OPR

Kennwort „Ukraine“ (notwendige Angabe)